Jens Wellendorf
Erfahrung. Haltung. Wirkung.
Ich bin Organisationsberater und Arbeitspsychologe mit über 30 Jahren Erfahrung in Wirtschaft, Verwaltung sowie im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen.
Ich arbeite mit Geschäftsführungen, Leitungsteams, Trägerverantwortlichen und Schulaufsichten an Führung, Strukturen und Entscheidungsprozessen – dort, wo im Alltag tatsächlich etwas passiert.
Dort, wo Belastung hoch ist, Entscheidungen feststecken und einfache Lösungen nicht mehr tragen.
Mein Ansatz verbindet psychologische Tiefe mit pragmatischer Umsetzung.
Nicht mit dem Ziel, Organisationen zu "verändern", sondern sie tragfähig auszurichten – unter realen Bedingungen, mit begrenzter Zeit und widersprüchlichen Anforderungen.
Wie ich arbeite
Ich arbeite nicht mit Rezepten oder Standardprogrammen.
Dafür nutze ich einen eigenen diagnostischen Bezugsrahmen, den 4D-Ordnungsraum. Er hilft mir, komplexe Situationen nicht vorschnell auf ein einzelnes Thema zu verengen, sondern zu prüfen, welche Ebene gerade entscheidend ist: Belastung, Führung, Rollen, Kommunikation, Struktur, Zeit, Entwicklung oder Gesamtzusammenhang.
Am Anfang steht deshalb immer dieselbe Frage:
Was trägt hier – auf dieser Ebene – in dieser Lage – und was nicht?
Dazu analysiere ich:
- wie Entscheidungen tatsächlich getroffen werden,
- wo Führung entlastet oder zusätzlich bindet,
- welche Strukturen Stabilität ermöglichen – und welche Überforderung erzeugen.
Erst auf dieser Grundlage entstehen nächste Schritte: klar priorisiert, anschlussfähig – und im Alltag tragfähig.
Wissenschaftliche Arbeiten und Essays
Meine wissenschaftlichen Arbeiten veröffentliche ich auf Zenodo. Einen Überblick über meine wichtigsten Veröffentlichungen bietet mein ORCID-Profil. Essays und weiterführende Gedanken erscheinen auf Substack.
Wofür ich stehe – und wofür nicht
Ich stehe für Orientierung statt Aktionismus, Klarheit statt Veränderungsrhetorik und Entwicklung, die im Alltag trägt.
Ich arbeite nicht:
- an Konzepten ohne Umsetzungsperspektive,
- an Maßnahmen, die zusätzliche Unruhe erzeugen,
- an Projekten, bei denen Probleme besser beschrieben als bearbeitet werden.
In manchen Situationen reicht Beratung jedoch nicht mehr aus.
Wenn Entscheidungen hohe Tragweite haben, widersprüchliche Signale vorliegen und klassische Gutachten vor allem eines produzieren – Sicherheit im Nachhinein –, braucht es eine andere Form der Einordnung.
In solchen Fällen arbeite ich mit einer Tragfähigkeitsklärung: einer präzisen Prüfung dessen, was sich über eine Situation belastbar sagen lässt, wo Annahmen und Narrative tragen – und wo strukturelle Grenzen liegen, die nicht wegmoderiert werden können. Das Ergebnis ist keine Empfehlung im Sinne von "Tun Sie X", sondern Klarheit darüber, welche Entscheidungen unter den gegebenen Bedingungen sinnvoll, verantwortbar oder anschlussfähig sind – und welche nicht.
Dieses Vorgehen ist kein Standardangebot. Es kommt dort zum Einsatz, wo bestehende Instrumente an ihre Grenzen stoßen – meist im persönlichen Gespräch und auf explizite Nachfrage.
Auftraggeber & Projekterfahrung (Auswahl)
Gesundheitswesen & Soziales
AOK Nordost • Deutsches Rotes Kreuz Nordost • Medizinischer Dienst Berlin-Brandenburg (MD BB) • Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC) • Kassenärztliche Vereinigung Berlin-Brandenburg (KVBB)
Verwaltung & Wissenschaft
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) • Freie Universität Berlin (FU Berlin) • Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin)
Bildung & Schule
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin • mehrere Schulregionen • Schulverbände und Einzelschulen
Wirtschaft & Beratung
Nexperia Germany GmbH • ifok GmbH